Social Media Trends 2021 mit Potential

Nachdem wir uns die größten Hypes des noch sehr jungen Jahres angesehen haben, widmen wir uns heute den wichtigsten Trends für das Jahr 2021. Diese bieten viele Chancen für Unternehmen.

Video Content für den Algorithmus

Videos sind mittlerweile aus einem gut aufgestellten Content-Mix nicht mehr wegzudenken. Alles fing mit der Bevorzugung von Videos im Facebook-Algorithmus und dem Story-Format auf Instagram an. Das organische Reichweitenplus gegenüber Fotos spürt man deutlich.

Mittlerweile findet sich das Format Video auf den meisten Social Media Plattformen. Am besten funktionieren die Inhalte, wenn man sie für den jeweiligen Kanal und die dazugehörige Community produziert. Das fordert natürlich mehr Ressourcen, als die Verwertung und Anpassung eines Videos für mehrere Kanäle. Der Aufwand zahlt sich jedoch aus.

Ads für zielgerichtete Reichweite

Um auf Facebook und Instagram konstant Reichweite zu generieren, kommt man inzwischen nicht um bezahlte Ads herum. Dem nächsten Viral Post “nachzulaufen” kann sehr spannend sein. Um aber nachhaltig und laufend präsent zu sein, empfiehlt sich eine kreative Content-Strategie. Bezahlte Reichweite in der Zielgruppe bildet einen Bestandteil davon. Durch zielgruppenspezifisches Targeting rentiert sich jeder investierte Media-Euro.

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Auch im Bereich Ads zahlt es sich aus, auf Videos zu setzen. Mit dem Kampagnen-Ziel ThruPlay (Video Views mindestens 15 Sekunden lang) erzielt man aktuell tolle Ergebnisse.

Instagram Guides als Content Format

Die relativ neue Instagram Funktion “Guides” vergleicht man am ehesten mit einem kuratierten Blogbeitrag. Nur eben komplett auf Instagram.

Mit den verschiedenen Typen lässt sich einfach Mehrwert für die UserInnen kreieren. Im Tourismus bietet sich eine Sammlung der Lieblingsplätze an, während der Typ “Produkte” eine direkte Verlinkung mit dem Instagram Shop ermöglicht. Vielseitig einsetzbar zeigt sich die Möglichkeit eigene aber auch fremde Posts zu einer Empfehlung zusammen zu stellen. Stichwort User-generated-Content.

Virtuelle Events überzeugen

Nicht ganz freiwillig setzten sich im letzten Jahr viele Unternehmen mit virtuellen Events auseinander. Mit dem passenden Konzept, dem Einsatz von interaktiven Elementen und einer ansprechenden Begleitung im Social Web zeigt sich: Das Potenzial ist enorm.

Ob interaktive Workshops, Vorträge, Konzerte oder Festivals - vieles verlagerte sich im letzten Jahr erfolgreich ins Netz. Den Organisationsaufwand für ein virtuelles Event darf man jedoch nicht unterschätzen.

Podcasts setzen ihren Siegeszug fort

Podcasts entwickelten sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Medium. Das Jahr 2020 verhalf dem Format durch Social Distancing endgültig zum Durchbruch.

Die Audio-Folgen lassen sich schon mit wenig Aufwand und günstigem Equipment produzieren. Dabei spielt es keine Rolle, an welchem Ort sich die GesprächspartnerInnen befinden. Bei Schnitt sowie der Produktion von Intros und Outros unterstützen zahlreiche Tools. Die Veröffentlichung der fertigen Podcast-Folge ist so einfach, wie einen Beitrag auf Facebook oder ein Foto auf Instagram hochzuladen. Die Verbreitung von neuen Episoden an die AbonnentInnen erfolgt automatisch über einen RSS-Feed.

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Viele erfolgreiche PodcasterInnen konzentrieren sich auf eine Nische und finden mit interessanten Inhalten, guten Titeln und Beschreibungstexten über große AnbieterInnen wie Apple Podcasts, Spotify oder Youtube zu ihrem Publikum. Für Unternehmen ergibt sich eine großartige Chance, die Zielgruppe für die eigene Marke zu begeistern.

Instagram Shopping wird zur Normalität

Für viel Unmut bei einigen privaten NutzerInnen sorgte in den letzten Monaten die Umstellung des Layouts der Instagram App. Dort wo man früher die Interaktionen mit den eigenen Inhalten fand, kommt man jetzt direkt in den Instagram Shop. Erste Tests zeigen, die UserInnen nehmen nach einer kurzen Umgewöhnungsphase auch diese Layoutänderung in der App schnell an.

Der Instagram Algorithmus befüllt neben dem Feed und der Explore-Page nun auch den Shop mit interessanten Inhalten für die UserInnen. Die automatische Platzierung des eigenen Shops in der Zielgruppe ist natürlich äußerst praktisch. Instagram zeigt verlinkte Produkte gleich mit einem Preisschild. UserInnen können so die Produkte direkt in der Instagram App bestellen oder für später ihre Wunschliste speichern.

Memes in der Unternehmenskommunikation

Die im Internet seit Jahren so beliebten Memes sind nun auch in der Unternehmenskommunikation angekommen. Mit etwas Feingefühl, einem guten Verständnis für die Zielgruppe und Geschick in der kreativen Umsetzung mutieren die witzigen Inhalte zum Reichweiten-Booster. Wie bei so Vielem gilt auch im Einsatz von Memes das richtige Maß zu finden.

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Gerade als Unternehmen sollte man nicht blind jedem neuen Hype hinterher jagen. Vor allem nicht, wenn aus bestehenden Kanälen noch nicht das volle Potential geschöpft wurde. Trends prüft man am besten zuerst auf Kompatibilität mit der eigenen Kommunikations-Strategie. Dennoch ist es wichtig auf dem neuesten Stand zu bleiben und Chancen zeitnah zu nutzen.